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Freunde sind, lese ich, das Größte, die Einzigen, das Beste, geben Halt und Kraft. Sie werden geschätzt, gebraucht, ihnen wird zugehört. Sie hat man gern und ist für sie da. Nie mehr missen, zu ihnen stehen und Sprachlosigkeit - “Ich weiß nicht was soll ich sagen” - gehört zu ihnen, lerne ich. Wahre Freunde eben.
Oder mit Arno Holz (1863 - 1929)
An meine Freunde
Noch immer, ihr Freunde, florirt der Leim, An dem die Dummen sich leimen; Die Dichter reimen und reimen Und noch immer erscheint das "Dichterheim"!
Drum schaart euch zusammen nun Mann an Mann Und wetzt eure Schwerter und sagt mir an: Wann werden wir endlich zu Boden treten Das lyrische Kruppzeug der Afterpoeten?
Weil ich dies - und mehr - gelesen hatte, malte ich, nach einer langen Nacht dies Bild: Für meine Freunde!
Heinrich Wagner
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