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 „English 4 Kids“- das Erfolgs-Konzept


„Tell me and I forget,
teach me and I remember,
involve me and I learn!“

Benjamin Franklin

Miteinander basteln, spielen, wandern und dabei spielerisch Englisch lernen!
Wenn es Spaß macht, kommt der Erfolg ganz von allein”

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historia mundi

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Öl / Blattgold auf Maltuch
130 x 100 cm

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Das besondere Interesse an Kunst und Wissenschaft der Antike gab der Geschichtswissenschaft ab dem 15. Jh. einen neuen Stellenwert. Sie wurde zu einer Disziplin, die neben der Dokumentation von Ereignissen, Rhetorik und Poesie umfassen und zur sittlichen Festigung des Menschen anhand von Beispielen aus der Antike beitragen sollte. Die profane Historiographie löste sich aus der Sichtweise der Kirche. Niccolò Machiavelli entwickelte Anfang des 16. Jahrhunderts hingegen eine Geschichtsschreibung, die sich nicht mit moralischen Fragen beschäftigte, sondern vielmehr aus pragmatischer Sicht die machtpolitischen Instrumente zur Erhaltung und Festigung der jeweiligen Herrschaftsform beschrieb und die Ursachen der Zwietracht zwischen den Völkern aufzeigen wollte.
Auch die Reformatoren schätzten die Bedeutung der Geschichtskenntnis hoch ein. Sie griffen jedoch wiederum auf die Religion zur moralischen Unterweisung zurück, die durch historischen Beispiele Beispiele belegt werden soll. Nach Luther und Melanchthon soll die Geschichte „Gottes Werk, das ist Gnad und Zorn beschreiben“. Allerdings ist bei Luther eine entscheidende Akzentverschiebung gegenüber der mittelalterlichen Geschichtsschreibung zu beobachten: Gottes Macht war demnach nirgends unmittelbar sichtbar, da sie in „Larven und Mummerei“ verborgen „wunderlich regiert“ und nur den Gläubigen erkennbar sei.

Die Theorie der vier Weltreiche geriet im 16. und 17. Jahrhundert durch neue Kenntnisse über die Geschichte Asiens ins Wanken. Bedeutsam war die Gliederung des Raumes in Erdteile und am Ende des 17. Jahrhunderts die der geschichtlichen Zeitabläufe in Antike, Mittelalter und Neuzeit. Seit Christoph Cellarius (1638-1707) setzte sich die Einteilung in Altertum, Mittelalter und Neuzeit endgültig durch. Er unterschied zwischen der Geschichte Europas und des Mittelmeerraums in historisch datierbaren Zeiträumen von Alter Geschichte, Mittelalterlicher Geschichte und Neuere Geschichte. Diese
Periodisierung wird heute als wesentliche methodische Voraussetzung für eine wissenschaftliche Beschäftigung mit der Geschichte angesehen.
Auch die Datierung des Beginns der Geschichte ab Erschaffung der Welt geriet ins Wanken, da die Bibel einerseits verschiedene Datierungen zulässt, andererseits nicht mehr als geschichtliches Werk betrachtet wurde. Außerdem passten die sehr alten orientalischen Kulturen nicht in das bisher gewählte Schema. Versuche, astronomisch einen Anfangspunkt zu gewinnen, schlugen fehl, und in Europa wurde die noch heute gebräuchliche Zählung „ante Christum natum“ eingeführt. Die Geschichtsschreibung dieser Zeit ist durch die zeitliche und die räumliche Entgrenzung charakterisiert.

Die Historia mundi zerfiel in die Historia profana et politica und die Historia sacra et ecclesiastica oder divina.
Diese wurde zur theologischen Disziplin gerechnet.

http://wapedia.mobi/de/Geschichte_der_Geschichtsschreibung?t=6.

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